
Sprachbarrieren im Unterricht überwinden zu können, ist durch das aktuelle Zeitgeschehen für alle Pädagog/innen eine große Herausforderung – auch im Kunstunterricht. Hier ist eine Möglichkeit, einen ersten Einstieg ins gemeinsame Arbeiten herstellen zu können – ganz ohne Wörterbuch! Erprobt wurde dieses Verfahren an einer Oberschule im Ammerland, als polnische Austauschschüler/innen vor Ort waren. Gemeinsam wurden Eulen (und andere Tiere) aus Ton und Salzteig hergestellt:
Als Vorlage diente die „Clay Owl“, die man häufig bei Pinterest finden kann. Eine Anleitung schränkt zwar zunächst den eigenen, kreativen Prozess ein, hilft aber unsicheren Schüler/innen, erst einmal einen Einstieg zu finden – alle sind somit auf einem Level.
Zu diesem Zweck wurde die Anleitung illustriert und zerschnitten. Anhand einer Beispiel-Eule sortierten die Schüler/innen die Arbeitsschritte, sodass sich ihnen die Vorgehensweise erschloss.
Anschließend gestalteten die Schüler/innen selbstständig ihre Eulen. Für den „kreativen Fluss“ bieten sich Material-Theken (z.B. mit Perlen, Farbe, Ösen zum Aufhängen, Werkzeug zur Tongestaltung, etc.) an.
Um die Einzelstücke auseinander halten zu können, wurden Platten mit Krepp-Band abgeklebt und mit den Namen der Schüler/innen beschriftet.
... kein Budget, um Ton zu kaufen?
Salzteig ist kostengünstig, härtet prima aus und kann ebenfalls bemalt werden:
Dieses kleine Projekt umfasst ca. 2 – 4 Schulstunden (á 45 Minuten), kann aber nach Belieben ausgeweitet werden – z.B. mit eigenen Kreationen der Schüler/innen!
... eine komplett ausgearbeitete Unterrichtseinheit
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